Goethe-Medienpreis - ein wissenschaftspolitischer Journalistenpreis für Deutschland

Über den Goethe-Medienpreis

Bildungs- und Hochschulthemen erfahren in der Öffentlichkeit eine immer stärkere Beachtung. Diese Konjunktur steht in einem eigentümlichen Missverhältnis zur mangelnden Beachtung und Würdigung der täglichen Arbeit vieler hochschulpolitischer Journalisten im deutschsprachigen Raum in den Redaktionen.

Der „Goethe-Medienpreis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus“, den die Goethe-Universität Frankfurt am Main zusammen mit der FAZIT-Stiftung in zweijährigem Turnus ausschreibt, prämiert herausragende Beiträge auf dem Gebiet eines hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus: Fundierte Analyse, Hintergründe, verständliche und stilistisch herausragende Darstellung sind die wichtigsten Kriterien für die Vergabe des Preises. Die Auswahl nimmt  eine unabhängige, mit führenden Köpfen aus Journalismus und Wissenschaft besetzte Jury vor.


Die Goethe-Universität Frankfurt am Main schreibt zusammen mit der FAZIT-Stiftung 2016 zum fünften Mal den

   Goethe-Medienpreis für hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus


aus.

Die Jury aus renommierten Fachleuten sucht verständliche und stilistisch herausragende Beiträge, die markante Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich von Wissenschafts- und Hochschulpolitik (keine Forschungsthemen!) einem breiten Publikum vermitteln. Preisträger der letzten Jahre haben zum Beispiel über Themen geschrieben wie die so genannte Kapazitätsverordnung, das Germanistik-Studium nach Einführung des Bachelors oder die Präsenz von Humboldts Denken in deutschen Unis.

Um den „Goethe-Medienpreis“ können sich deutschsprachige Print-, Hörfunk- und Online-Journalisten mit ihren Arbeiten bewerben. Veröffentlichungen, die vor dem 1. Januar 2015 erschienen sind, können aus Aktualitätsgründen nicht berücksichtigt werden. Interessenten können sich selbst bewerben oder durch Vorschlag der Jury benannt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2016. Über die Preisvergabe entscheidet im November 2016 eine unabhängige Jury aus Experten. Die feierliche Preisvergabe erfolgt bei der Wissenschaftsgala im Frühjahr 2017 in Berlin.

Bitte schicken Sie die formlose Bewerbung mit dem entsprechenden Beitrag zusammen mit einer maximal einseitigen Begründung, warum Sie Ihre Arbeit für preiswürdig halten, unter dem Stichwort „Goethe-Medienpreis“ an folgende Adresse: Goethe-Universität Frankfurt, Abteilung PR und Kommunikation, Dr. Olaf Kaltenborn, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Pro Bewerber ist nur ein Beitrag zulässig. Im Falle einer thematisch orientierten Artikelserie eines Autoren-Teams wird der Preis auf die Mitglieder der Autorengruppe aufgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Es werden drei Preise vergeben:

1. Preis: 4.000 Euro
2. Preis: 1.800 Euro
3. Preis: 1.000 Euro

Preisträger 2014:

1. Preis (4000 Euro) : Gerald Wagner (FAZ)
2. Preis (1800 Euro) : Florian Felix Weyh (Deutschlandradio Kultur)
3. Preis (1200 Euro) : Bernd Kramer (DUZ)


Die Preisträger und ihre Arbeiten der letzten Ausschreibungsrunde 2014:


Mitglieder der Jury:

  • Prof. Dr. Margret Wintermantel (Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes),
  • Prof. Dr. Bernhard Kempen (Präsident des Deutschen Hochschulverbandes),
  • Werner D‘Inka (Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
  • Dr. Martin Doerry (DER SPIEGEL)
  • Dr. Wolfgang Heuser (Herausgeber Deutsche Universitätszeitung)
  • Kate Maleike (Deutschlandradio, Redaktion Campus&Karriere),
  • Prof. Dr. Reinhard Grunwald (Generalsekretär a.D. der Deutschen Forschungsgemeinschaft).

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